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vernünftige Alternative zur Todesstrafe in den USA ausgesprochen

Ja, es gibt in den USA anscheinden doch Alternativne zur Todesstrafe bei Mord! Diese hier ist zwar auch grausam, aber ich finde dennoch gerecht:

In Florida hat ein Richter einem Raser, der den Tod einer Jugendlichen verschuldet hatte, eine Psycho-Strafe auferlegt: Der 31-Jährige muss ein Bild seines Opfers in seiner Wohnung aufhängen. Zuvor hatte der Mann bereits eine zweijährige Haftstrafe verbüßt.

Der Richter Robert Doyel in Bartow, Florida, verfügte dies als Bewährungsauflage. Das Foto der 17-jährigen Chelsi Gregory muss mindestens 60 Zentimeter breit sein und mit den Worten ergänzt werden: „Es tut mir leid, dass ich dich getötet habe.“

Der 31-jährige Autofahrer war in angetrunkenem Zustand mit 193 Stundenkilometern unterwegs, als er die Kontrolle über seinen Cadillac verlor und mit einem Kleinlaster zusammenstieß. Das Mädchen war Beifahrerin des Pickups und wurde bei dem Zusammenprall tödlich verletzt. Der Richter folgte mit seiner Entscheidung vom Freitag einer Anregung der Organisation „Mothers Against Drunk Driving“ (Mütter gegen Trunkenheit am Steuer). Nach der Haft soll ein Bewährungshelfer jederzeit Zutritt zur Wohnung des Verurteilten haben und kontrollieren, ob das Foto an der Wand hängt.

Sven
März 28th, 2007 at 2:57 pm

Also das ist schon hart..aber ist schon ne gerechte Strafe. Die Eltern werden den Tod Ihrer Tochter auch nie vergessen und so muss dieser Kerl auch immer dran denken!

*daumenHoch*

März 28th, 2007 at 4:31 pm

ich bezweifle,dass das die richtige art ist,einen menschen zu bestrafen…
dieser ,mann wird sich wahrscheinlich jetzt ohnehin sein leben lang vorwürfe machen…denn ich denke,dass er das nich absichtlich getan hat.
und ihn so „pschisch“ fertig zu machen ist reinste folter..
mehr nicht..
total dumme strafe….

wer gibt dem richter überhaupt das recht,das diesem jungen menschen anzutun…
er wird ohnehin schon traumatisiert davon sein…
scheiß ami-rechtsprechung…

Olaf
März 28th, 2007 at 4:43 pm

Naja typisch Ami wäre ja wirklich die Todesstrafe gewesen…die mäßigen sich anscheinend langsam.

März 31st, 2007 at 11:29 pm

@olaf
doch da fragt sich was schlimmer ist:;
jahrelange psychische belastung oder tod?
jahrelang immer wieder daran errinnert zu werden,dass man jemanden wahrscheinlich unabsichtlich umgebracht hat..
es stellt sich die frage,ob sich dieser junge mann am ende selbst richtet…
muss das sein?

admin
April 27th, 2007 at 9:28 am

Es gibt bei Wikipedia einen interessanten Auszug zur Todesstrafe in den USA > http://de.wikipedia.org/wiki/Todesstrafe_in_den_Vereinigten_Staaten

Hier ein paar Auszuüge:

Seit der erneuten Einführung der Todesstrafe 1976 wurde sie in zwölf von 50 Bundesstaaten und im District of Columbia wieder abgeschafft. In mehreren Staaten, darunter Illinois, wird sie de facto nicht mehr vollstreckt. Die meisten Todeskandidaten sterben seit Langem eines natürlichen Todes. Doch können Bundesgerichte auch in Bundesstaaten, die selbst die Todesstrafe abgeschafft haben, in Fällen, in denen bundesweit geltende Strafbestimmungen anwendbar sind (federal crimes), die Todesstrafe aussprechen, so zuletzt 2003 in Boston (Massachusetts) gegen Gary Sampson wegen der Ermordung zweier Autofahrer in Verbindung mit „Fahrzeugentführung“. Auch der Bombenattentäter von Oklahoma City, Timothy McVeigh, wurde durch ein Bundesgericht verurteilt.

Hinrichtung Jugendlicher
Laut Amnesty International gehören die USA neben China, der Demokratischen Republik Kongo, dem Iran, Nigeria, Pakistan, Saudi-Arabien und Jemen zu den wenigen Ländern, in denen seit 2000 zur Tatzeit minderjährige Straftäter hingerichtet wurden. Seit einer Entscheidung des Obersten Gerichtshofes im Jahre 1988 ist die Verhängung der Todesstrafe für Straftäter unter 16 Jahren verfassungswidrig.

Bis zum März 2005 war die Todesstrafe gegen minderjährige Täter noch in 19 von den 38 US-Bundesstaaten zulässig, in denen die Todesstrafe verhängt werden kann.

Am 1. März 2005 hat der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten mit äußerst knapper Mehrheit der Richterstimmen die Verfassungswidrigkeit von Todesurteilen für noch nicht 18-jährige Straftäter als „grausame und ungewöhnliche Strafe“ nach dem 8. Zusatzartikel der US-amerikanischen Verfassung festgestellt (Roper v. Simmons). Mit diesem Urteil, für das sich unter anderem auch Ex-Präsident Jimmy Carter eingesetzt hatte, wurde eine gegenteilige Entscheidung von 1989 (Stanford v. Kentucky) aufgehoben. Damit hat das Gericht die Auffassung bestätigt, die in vielen Einzelstaaten bereits zur Abschaffung der Todesstrafe für zur Tatzeit noch nicht volljährige Straftäter und geistig Behinderte geführt hatte. Die so genannte „death eligibility“ (Hinrichtungseignung) ist damit für die genannten Personengruppen nicht mehr gegeben.

Seit der Wiedereinführung der Todesstrafe 1976 sind in den USA 22 Menschen hingerichtet worden, die zur Tatzeit unter 18 Jahren alt waren. Der Letzte war Scott Allen Hain in Oklahoma am 3. April 2003.

Hinrichtung ausländischer Staatsangehöriger
Unter den zum Tode Verurteilten befinden sich auch 119 ausländische Staatsangehörige (Stand: Februar 2005), darunter drei Deutsche: Michael und Rudi Apelt in Arizona sowie Dieter Riechmann in Florida.

1999 wurden in Arizona die wegen Mordes verurteilten Brüder Karl und Walter LaGrand hingerichtet. Ihre Eltern hatten sie als 3-jährige Jungs nach Amerika mitgebracht. Deswegen besaßen sie die deutsche Staatsangehörigkeit, obwohl sie in den USA aufgewachsen waren. Weil sie im Grunde genommen Amerikaner waren, waren sie bei der Berufung von den amerikanischen Behörden während ihres Verfahrens nicht ausreichend über die Möglichkeit aufgeklärt worden, konsularische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Deswegen verklagte die Bundesrepublik Deutschland die USA vor dem Internationalen Gerichtshof. Mit Urteil vom 27. Juni 2001 entschied das Gericht, dass die USA das Wiener Übereinkommen über Konsularische Beziehungen verletzt haben.

Verfahrensmängel bei Todesurteilen
Große Kontroversen ergeben sich aus einem durch viele Studien belegten Missverhältnis im Rassen-, Opfer- und Tätermix, das zu überproportionalen Zahlen für verurteilte/hingerichtete Angehörige von Minderheiten (im Wesentlichen schwarze und hispanische Täter) führt. 2004 betrug der Prozentsatz Schwarzer an den zum Tode Verurteilten 42 Prozent, während ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung nur knapp 13 Prozent ausmacht. Befürworter der Todesstrafe wenden dagegen ein, dass dies nicht durch rassistische Motive begründet sei, sondern durch die höhere Kriminalitätsrate in ärmeren Bevölkerungsschichten verursacht werde.

Ein wesentlicher Kritikpunkt ist die häufig unzureichende Vertretung unterprivilegierter Straftäter durch Pflichtverteidiger. 1996 gab es in Georgia einen Fall, bei dem ein zum Tode Verurteilter mit unterdurchschnittlichem Intelligenzquotienten in einem Berufungsverfahren überhaupt keinen Rechtsbeistand hatte. Die Anwaltsvereinigung American Bar Association veröffentlichte erstmals 1989 Richtlinien für angemessene anwaltliche Vertretung in Todesstrafenverfahren und vermittelt Anwälte, die ohne Bezahlung solche Fälle übernehmen. Professor James S. Liebman von der Columbia University veröffentlichte im Juni 2000 unter dem Titel A broken system [4] eine Langzeitstudie über den Ausgang von Berufungsverfahren zwischen 1973 und 1995, nach der in 68 Prozent der Fälle Todesurteile durch eine höhere Instanz zu Gunsten des Angeklagten korrigiert wurden.

Ein weiterer Verfahrensmangel ist die bei der Auswahl der Jury zuweilen festzustellende Rassendiskriminierung, die darin besteht, dass die Staatsanwaltschaft, die eine Reihe potenzieller Geschworener ohne Begründung ablehnen kann, bei der Ablehnung offensichtlich sach- und rechtswidrig die Übereinstimmung der Hautfarbe der Geschworenen mit der des (schwarzen) Angeklagten zum Kriterium macht. Dies wurde vom Obersten Gerichtshof mehrfach beanstandet und mit der Aufhebung von Todesurteilen vor allem texanischer Gerichte sanktioniert, zuletzt (Juni 2005) im Verfahren Miller-El v. Dretke, No. 03-9659, in dem 10 von 11 schwarzen Jury-Kandidaten von der Staatsanwaltschaft abgelehnt worden waren.

Hinrichtungsarten
Die von Bundesstaat zu Bundesstaat unterschiedlichen zulässigen Hinrichtungsmethoden sind (in Klammern Anzahl der Anwendungen ab 1976 bis November 2004) Injektion (775), Elektrokution (152), Vergasen (11), Erhängen (3), Erschießen (2). Mit Ausnahme von Nebraska, in dem die Elektrokution zwingend vorgeschrieben ist, bieten alle Staaten, bei denen die Injektion nicht die grundsätzlich vorgesehene Methode ist, dem Todeskandidaten diese als Alternative an.

Andreas
Oktober 30th, 2007 at 9:37 pm

Ich frage mich, warum überhaupt überhaupt über die Todesstrafe so viel diskutiert wird:
Kein Mensch hat das Recht, einem anderen Menschen das Leben zu nehmen! Und am allerwenigsten im „Namen des Gesetzes/Volkes“.
Das ist solch einen Anmaßung, das ich kotzen muss!
12 Idioten, dürfen sich in einem zweiten Prosseß (wenn Angeklagter schuldig gesprochen wurde und ein nach Rache und Sühne geifender Staatsanwalt, die Todesstrafe fordert)anmaßen, über Leben und Tod eines Menschen entscheiden. ABARTIG!!!
Es ist eine viel größe Strafe, einen verurteilten Mörder für den Rest seines Lebens auf 4 x 4 m² wegzusperren, als ihm den Gar auszudrehen.
ES LEBE DAS HEILIGE NORDAMERIKA FÜR SEINER VERLOGENEN DOPPELMORAL!!

August 8th, 2009 at 1:15 am

ich sag mal zur todesstrafe, wie du mir, so wir dir… das mit dem foto ist sicherlich eine gute methode um ihn vom alkohol abzuhalten, bzw. vom auto fahren, wenn er getrunken hat.
leider müssen die leute erst sterben, bevor mam die schwarzen schafe der gesellschaft findet..

lg

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